Kampf ums Kühlregal

Wie freche Engländer dem gekühlten Rauch-Direktsaft Dampf machen

Ab 2005 wurde das Kühlregal immer wichtiger für Fruchtsäfte. Mit Smoothies, frecher Werbung und sehr viel Geld vom neuen Eigentümer Coca Cola hatte sich Innocent aus England einen starken Platz in den Kühlregalen Europas erobert. So weit, so gut. Doch 2012 präsentierte dieser Mitbewerber plötzlich gekühlte, direkt gepresste Fruchtsäfte in einer Karaffe. Gepusht mit einer massiven Kampagne übernahm er damit bald die Marktführerschaft im Kühlregal. Das schmerzte.

Denn gekühlte, direkt gepresste Säfte bot Rauch unter „Rauch Fresh“ schon seit 1998 an. Eine stabile Fangemeinde schätzte die „Wie selbst gepresst“-Qualität und griff bisher gerne zur Kartonverpackung. Was tun?

Rauch entschied sich 2014 für eine komplett neue Markenstrategie: Mit der „Rauch Juice Bar“ verfügte das Unternehmen schon über die Marke, die für hochwertige, von Hand gepresste Säfte stand. Unter diesem Label und mit einer eigenen Karaffe wagte Rauch den Neustart im Kühlregal. Mit großem Erfolg. Die Juice-Bar-Karaffe behauptet sich seither als starke Nr. 2, und in vielen osteuropäischen Ländern etablierte sich Rauch damit als Innovationsführer.

„Rauch Juice Bar“ ist die Marke für die Karaffen im Kühlregal.
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