Familienfreundlichkeit? Taten statt Worte!

Wie Rauch die überbetriebliche Kleinkinderbetreuung in Rankweil initiiert

Eigentlich würde sie gerne bald wieder arbeiten, finde aber für ihre Zwillinge einfach keinen Betreuungsplatz, klagte eine karenzierte Mitarbeiterin vor einigen Jahren in einem Gespräch mit Personalleiter Matthias Linder. Ja, Beruf und Kinder gleichzeitig zu lieben, das ist in Vorarlberg gar nicht so einfach. Vor allem, wenn die Kinder jünger als drei Jahre sind.

Das muss sich doch ändern lassen, dachte sich darauf Linder und besprach die Situation mit der Gemeinde Rankweil und den Betreuungseinrichtungen in der Region. Ergebnis: Alleine ist die öffentliche Hand einfach noch nicht so weit.

Gemeinsam aber schon. Da dieses Problem auch Eltern in anderen Betrieben der Region betrifft, suchte und fand Linder mit Hirschmann, Spectra Physics und der Volksbank genug Mitstreiter für sein Projekt „überbetriebliche Kleinkinderbetreuung“. Die Lösung: Die Unternehmen beteiligen sich an den Kosten, die Gemeinde setzt das Projekt um.

2014 begrüßte das Team der neuen Kleinkinderbetreuung in der Hadeldorfstraße die ersten Sprösslinge von Mitarbeitenden der vier Betriebe. Geöffnet hat die Einrichtung jeden Arbeitstag von 7.30 bis 18 Uhr und übers ganze Jahr. 16 Kinder erkunden dort heute gut betreut ihre Welt. 2020 startet eine zweite Gruppe in Brederis.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie steht bei Rauch ganz oben. Deshalb gibt es in Rankweil eine überbetriebliche Kleinkinderbetreuung.
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