Biotin (früher Vitamin H) unterstützt zentrale Stoffwechselfunktionen und wird
gebraucht, wenn Nahrungsenergie in Körperenergie umgewandelt wird.
Biotin kontrolliert den Fettstoffwechsel, ist in Haut und Haarzellen zu finden
und beinflusst daher auch den Fettgehalt der Haut. Biotin sorgt auch für
den Schwefelnachschub in den Fingernägeln.
Wenn der Nachschub an Biotin ausbleibt, beispielsweise durch schlechte Ernährungsgewohnheiten, Alkohol-, Nikotin- oder Tablettenmissbrauch, dann reagiert der Körper mit Hautentzündungen, Haarausfall, Störungen beim Gehen, Übelkeit, Depressionen bis zu Panikattacken. Wer häufig ungekochte Hühnereier isst, verliert schlagartig sein Biotin, weil das im Eiklar enthaltene "Avidin" das Biotin bindet.
Hülsenfrüchte, Sojabohnen auch alle Gemüsesorten, allen voran Blumenkohl, sowie Pilze, Erd- und Walnüsse gelten als biotinreich, wie auch bei den tierischen Produkten die Innereien.
Quelle: Dr. Volker Schmiedel, "Fit und gesund mit Vitalstoffen", Gräfe und Unzer, München